Schnelligkeit braucht Bodenhaftung

Mit Sommerreifen kommen Sie bei optimalen Straßenbedingungen schneller vorwärts, als mit Ganzjahres- oder Winterreifen. Die Reifenhersteller legen vermehrt den Fokus auf eine gute Ökobilanz und die Sicherheit steht ohnehin immer an oberster Stelle.

Ab wann sich der Reifenwechsel lohnt?

Eine Sommerreifenpflicht besteht nicht, allerdings wird empfohlen diese bereits zu wechseln, wenn die Temperaturen im Frühling wieder wärmer werden. Das kann durchaus bereits vor Ostern sein. Um eine ungewollte Rutschpartie zu vermeiden, sollten Sie jedoch auf keinen Fall voreilig handeln. Bei leichtem Frost und Matschwetter sowie im Herbst, verlängert sich der Bremsweg mit Sommerreifen automatisch, weil das charakteristische Lamellenprofil des Winterreifens fehlt.

Überblick über Größen und Marken

Um für den Neukauf die richtige Reifengröße zu bestimmen, können Sie diese ganz einfach an der Seitenwand Ihrer bisherigen Reifen ablesen. In Ihrem Fahrzeugschein ist diese Information aber auch zu entdecken. Die sogenannte Reifenbezeichnung liefert dabei wichtige Informationen über die passende Reifengröße für Ihr Fahrzeug. Anhand von Zahlen und Buchstaben finden Sie heraus, welche Kriterien für die Bereifung Ihres Fahrzeugs wichtig sind. Zum Beispiel gibt bei der Kombination „205/55/ R 16 V“ die erste Ziffer die Reifenbreite an. Diese fängt bei herkömmlichen Reifen bei 125 mm an, und kann bis ca. 335 mm betragen. Die zweite Ziffer (55) kennzeichnet das Höhen-Breiten-Verhältnis des Reifens. Umso niedriger das Zahlenverhältnis wird, umso sportlicher ist das Erscheinungsbild des Autos. Aus der Kombination „R 16“ erfährt man die Bauart des Reifens, sowie den Durchmesser in Zoll. Für die zulässige Höchstgeschwindigkeit werden Buchstaben vergeben. Hier ist es das V. Es bedeutet, dass mit diesem Reifen eine Fahrt mit maximal 240 km/h erlaubt sind.

Sommerreifen der bekannten Hersteller schneiden bei Tests immer wieder gut ab. Nicht abschließend aufgezählt, erhalten die Fabrikate von Michelin, Goodyear, Falken, Hankook, Continental, Fulda, Nokian, Pirelli, Sava, Apollo, Bridgestone, Vredenstein, Dunlop, Yokohama, Toyo, Kleber, Maxxis, Firestone, Kendo und Kumbo in Testberichten, regelmäßig gute Bewertungen. Wenn Sie bei den Bewertungen den Fokus auf die Kategorien Nasshaftung, Rollwiederstand und Geräuschemission legen, sind Sie bereits gut beraten.

Und welche Felgen sollen es sein?

Stahlfelgen sind sehr widerstandsfähig und haben eine lange Lebensdauer. Alufelgen hingegen sind deutlich leichter als Stahlfelgen. Dadurch wird Ihr Fahrzeug beweglicher und der Fahrspaß ist ein wenig größer. Sie sind aber auch weicher als Stahlfelgen. Hier können schnell kleine und auch große Schrammen beim unachtsamen Einparken entstehen.

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